40-jähriges Firmenjubiläum von Alois Prams

Unser geschätzter Kollege Alois Prams ist seit 1979 Teil unseres Teams in der Produktion. 40 Jahre bei NOWOFOL sind der perfekte Anlass für einen Blick zurück auf vier Jahrzehnte mit NOWOFOL. Wir haben Alois Prams zu einem spannenden Gespräch getroffen.

Alois Prams, Robert Pernath

links Alois Prams und rechts, Robert Pernath (Geschäftsführer)

Herr Prams, warum haben Sie 1979 bei NOWOFOL angeheuert?
Alois Prams: „Ich hatte gerade meine Ausbildung zum KFZ-Mechaniker abgeschlossen und mein damaliger Arbeitgeber hat den Betrieb geschlossen. Ein Freund war bereits bei NOWOFOL beschäftigt und da habe ich mich auch beworben. Seitdem bin ich hier.“ Auch der Freund von Herrn Prams ist noch immer Teil unseres Teams.
In 40 Jahren verändert sich vieles in einem Unternehmen. Bei NOWOFOL konnten wir eine echte Erfolgsgeschichte schreiben. Unsere Produktpalette wurde stark erweitert und heute beliefern wir Kunden weltweit mit Spezialfolienlösungen. Im Zuge dieser Entwicklung haben sich natürlich auch Arbeitsplätze und Produktionsbedingungen verändert, wie Alois Prams erzählt:
„1979 waren keine Messsysteme in der Produktionsanlage. Es gab keine Fehlstellenerkennung, der Anlagenfahrer musste die Augen offen halten nach Löchern in der Folie oder Verschmutzungen. Damals wurden ca. 25 m Folie pro Minute produziert, heute wäre das bei 140 m pro Minute nicht mehr machbar. Die Foliendicke wurde zu Beginn der Produktion eingestellt. Der Anlagenfahrer hat manuell geprüft, ob es Dünnstellen oder Dickstellen gibt. Es brauchte schon ein wenig Erfahrung beim Nachjustieren der Dickeneinstellung per Stellschraube. Heute gibt es Dickendiagramme, die aufzeichnen wie konstant die Anlage produziert. Die Parameter sind heute viel genauer justierbar als vor 40 Jahren. Aber auch die vom Kunden geforderten Toleranzen sind viel enger gesteckt.“

Hat sich auch Ihr Arbeitsplatz stark verändert?
Alois Prams: „Lange gab es keine Fördertechnik und keine Dosiertechnik. Während einer Schicht wurden ca. zwei Tonnen Kunststoffgranulat verarbeitet. Dieses Granulat musste aus 25 kg-Säcken in die Produktionsanlagen gefüllt werden. Das war ein echter Knochenjob. Heute wird das Granulat in Silos gefüllt und mit Hilfe von Drucklufttechnik an die Anlagen gesaugt.“

Welche Produkte haben Sie vor 40 Jahren an Ihrem Arbeitsplatz produziert und welche heute?
„Damals waren es vor allem Folien für Klebebänder. Die Zusammenarbeit mit tesa hat die Auftragsbücher gefüllt. Es waren zwei Produktionsanlagen, zwei Schneidanlagen und auch damals schon eine Regenerieranlage in Betrieb. Auch Lohnschneiden wurde damals angeboten.“, erzählt Alois Prams. Heute verfügt NOWOFOL über drei Produktionsstandorte in Siegsdorf und produziert neben MOPP Folien auch ETFE Folien.
Diese ersten Schritte in der ETFE-Produktion waren besonders spannend, wie Alois Prams schildert: „Sehr spannend waren die ersten Produktionsversuche für ETFE Folie. Da wurde die komplette Anlage eine Woche lang umgebaut. Der Rohstoffhersteller Hoechs (heute Dyneon) war beratend dabei und es wurden meist eine Woche lang Versuche gefahren. Danach wurde die Anlage wieder eine Woche lang zurückgebaut für die Polypropylen-Produktion.“

Mit 40 Jahren Berufserfahrung darf man Sie als erfahrenen Kollegen fragen, was war Ihren Vorgesetzten früher wichtig und was raten Sie heute jungen Kollegen?
Alois Prams: „Zuverlässigkeit und Sauberkeit ist das A und O, damals wie heute.“

Das gesamte NOWOFOL-Team gratuliert Alois Prams zum 40-jährigen Dienstjubiläum! Mit seinem guten Gespür für Menschen und seiner Erfahrung ist er ein hochgeschätzter Teamplayer in unserem Unternehmen. Auch unser Geschäftsführer Robert Pernath gratuliert herzlich und ergänzt: „Performance at its best können wir dank der profunden Erfahrung unserer Mitarbeiter und deren intensive Kundenbetreuung liefern. Innovation und Qualität von NOWOFOL sind Teamleistungen.“